Anfängliche Bedenken

Biologisch Artgerechte Rohfütterung

Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 20.06.2009 08:34

Claudia hat geschrieben:Hallo Ina,
das Buch Natural Dog Food ist sicherlich nicht schlecht für den Einstieg, lässt aber in meinen Augen einige Fragen offen und ehrlich gesagt, findet man heute eigentlich die gleichen Informationen auch kostenlos im Internet. Zum Nachschlagen ist es in Ordnung, aber einige Dinge von denen dort geschrieben werden sind sicherlich nicht belegt/nachweisbar.
Themen, wie u.a. die Ernährung des jungen Hundes kommen kaum zur Sprache.


Ich hab ja auch nicht gesagt, daß ich es gekauft habe. Ich hab mir den Link abgespeichert und lese so in dem Buch nach :yes:

Nicki&Balu hat geschrieben:ina wenn du jetzt 800-900g gefüttert hast dann geh doch erstmal auf 750g runter und dann beobachte ihn. wenn er dann immer noch zulegt weiter runter wenn er auf dem gewicht ist was du haben willst.wenn er dann wieder abnimmt packst wieder bissel was drauf :yes:


Ich habe mir jetzt eine Tabelle angelegt um einen gewissen Überblick zu haben, was man am Tag so alles in den Napf geschmissen hat. Werde es jetzt mit 750g testen und dementsprechend einpendeln.
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Claudia » 20.06.2009 10:18

Ina hat geschrieben:
Claudia hat geschrieben:Hallo Ina,
das Buch Natural Dog Food ist sicherlich nicht schlecht für den Einstieg, lässt aber in meinen Augen einige Fragen offen und ehrlich gesagt, findet man heute eigentlich die gleichen Informationen auch kostenlos im Internet. Zum Nachschlagen ist es in Ordnung, aber einige Dinge von denen dort geschrieben werden sind sicherlich nicht belegt/nachweisbar.
Themen, wie u.a. die Ernährung des jungen Hundes kommen kaum zur Sprache.


Ich hab ja auch nicht gesagt, daß ich es gekauft habe. Ich hab mir den Link abgespeichert und lese so in dem Buch nach :yes:


Ach so, ich dachte dass es bei Google nur eine eingeschränkte Vorschau von dem Buch gibt ...
Claudia
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 20.06.2009 11:11

Gibt es auch nur, wenn Du allerdings in das Index des Buches gehst und dann das entsprechende Thema bei Google Bücher suchst, findest Du das Buch ganz schnell wieder :0337rainbow:
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 23.06.2009 17:29

Kann/sollte man Puntenkeulen komplett geben, wenn es das Gewicht zulässt?
Ich bin der Meinung ich hätte von Claudia (glaube ich) mal gelesen, daß sie die Knochen nicht gibt, finde es aber leider nicht mehr.
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon ayra » 23.06.2009 20:26

Mir sind Putenkeulen auch zu heftig...
Ina, Du barfst doch auch noch nicht sooo lange...
Wenn man die überhaupt geben sollte, dann bestimmt nicht in den ersten Barf-Wochen.
Ich informiere mich aber gerne noch mal ...falls von hier nicht noch jemand was genaueres weiß.
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Suse
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Nicki&Balu » 23.06.2009 20:39

putenkeule ist sehr hart, balu hatte mal putenflügel der war schon richtig hart... ich gebe es ihm nicht, gebe lieber rinderbrustbein hühner karkassen hühner hälse putenhälse ect.
Nicki&Balu
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 23.06.2009 20:41

Hallo Suse,

danke für Deine Antwort, Knochen hatten sie allerdings so schon immer mal bekommen. Die Keulen sind mittlerweile nieder gemacht und sehr gut angekommen, werde in den nächsten Tagen mal den Kot beobachten, sollte er zu fest sein gibt's erstmal keine großen Knochen mehr.
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon ayra » 23.06.2009 20:44

Ich sehe schon, meine Antwort kam zu spät...
Haben sie den ganzen Knochen gefressen? Hm....wenn sie es vertragen ist das ja super.
Meine Wolle, die ja nun seit letzem Oktober gebarft wird, verträgt immer noch keinen ganzen Putenhals.... :unknown:
Der Kot wird dann sehr hell und ziemlich hart. Aber so sind unsere Hunde halt verschieden. Wenn Deine damit klar kommen, super.
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 23.06.2009 20:53

Halbe Sachen machen sie nicht :boys_0222:
Wie gesagt werde die nächsten Tage mal schauen was hinten so raus kommt und dann abwägen ob sie wieder mal eine vertragen oder ob ich noch warte. Wenn sie es noch nicht richtig vertragen sollten, werde ich mal die Hühner und Putenhälse probieren.
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Poldi » 29.12.2009 15:20

Ich hoffe sehr, daß eine Frage hier richtig ist- und zwar habe ich in der Nacht noch etwas übers Barfen gelesen, was mir zu denken gibt.
Und zwar wurde dort gesagt, daß Hunde rohes Gemüse und Obst (egal ob püriert oder gerieben) gar nicht verwerten können- das würde nur mit von Pflanzenfressern vorverdauten Sachen gehen.
Wenn ich ehrlich bin, klingt das für mich auch sehr schlüssig- Wölfe fressen das ganze Tier, inklusive der Eingeweide und des Darms, der eben diese vorverdauten Stoffe enthält.
Mein Poldi nagt zwar auch Möhren, Äpfel und Gurken- aber Pferdeäppel mag er noch lieber... :würg:
Ist da also was Wahres dran?
Wird aus gutem Willen heraus Gemüse und Obst gefüttert obwohl es für den Hund keinen Nutzen hat?
Bitte nicht steinigen- aber je mehr ich mich in das Barf Thema einlese,desto mehr Fragen kommen mir in den Kopf.
Was denkt ihr? Wo bleiben bei den Barf Rationen die Rohfasern? Vorverdaut oder roh?
Poldi
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Claudia » 29.12.2009 15:39

Poldi hat geschrieben:Und zwar wurde dort gesagt, daß Hunde rohes Gemüse und Obst (egal ob püriert oder gerieben) gar nicht verwerten können- das würde nur mit von Pflanzenfressern vorverdauten Sachen gehen.


Aus reinem Interesse würde es mich interessieren, wo Du diese Aussage gefunden hast und welche Begründung gegeben wurde, warum Hunde angeblich auch püriertes Gemüse nicht verwerten können.
Claudia
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Poldi » 29.12.2009 23:08

Ich begebe mich noch einmal auf die Suche danach.
Vorher hatte ich ja auch noch von einer Züchterin den Spruch gehört- "Barfen, bis die Niere streikt"... Den Artikel habe ich bereits wiedergefunden- das war aber auch kein richtiges Barfen, sondern reine Fleischfütterung.
Also habe ich einen Bedenkenpunkt schon einmal abgehakt- nun suche ich nach diesem Kommi.
Poldi
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Claudia » 29.12.2009 23:16

Es interessiert mich nur ... :biggrinn: - weil ich deren Argumentation doch gerne lesen würde.

Klar, der Hinweis mit den Nieren ist auch ein alter Hut. Aber gut, dass Fleisch nicht 100% aus Fleisch besteht, sondern doch noch zum Großteil aus Wasser :wink:

Wenn Dich die Anatomie des Verdauungstrakt, sowie die Verdauung beim Hund allgemein interessiert kann ich Dir nur das Buch "Ernährung des Hundes" von Zentek/Meyer empfehlen (und die Autoren sind alles andere als Barf-Befürworter).
Claudia
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Poldi » 29.12.2009 23:19

Hier habe ich einen Link gefunden- der war es zwar nicht, aber dort steht es auch drin. Allerdings netter formuliert:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Ich suche weiter. ;-)
Aber ich habe heute bei Barfexpress meine erste Lieferung geordert. ;-)
Nicht das Probepaket- aber mal von jeder Sorte eine "Wurst". Mehr gibt mein TK Fach nicht her.
Ich bin gespannt, was Poldi dazu sagt!
Poldi
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Claudia » 29.12.2009 23:40

Was ich dort gerade beim überfliegen gelesen habe,
Ihr Verdauungstrakt kann die Pflanzenfasern und langkettigen Kohlenhydrate kaum verwerten. Das meiste wird ungenutzt wieder ausgeschieden.
...
Trotz einer geringen Verdaulichkeit von pflanzlicher Nahrung, brauchen Hunde bestimmte Vitamine und Mineralstoffe aus Grünfutter. Der Wolf holt sich diese Bestandteile hauptsächlich aus den Innereien seiner Pflanzen fressenden Beutetiere
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


Hunde sind keine ausschließlichen Fleischfresser; ganz anders sieht es bei Katzen aus.
Natürlich können Hunde einen guten Teil der in pflanzlicher Nahrung enthaltener Kohlenhydrate nicht gut verwerten. Aber Hunde, im Gegensatz zu Katzen, sind durchaus noch in der Lage aus β-Carotin (was ausschließlich in pflanzlicher Kost vorkommt) noch Vitamin A zu synthetisieren, nur um ein Beispiel zu nennen.
Mit der Begabe von Möhren im Futter beeinflusst man durchaus bereits die Kotmenge ...
Aber auf der anderen Seite sind Ballaststoffe auch für den Hund wichtig.
Claudia
 
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