Anfängliche Bedenken

Biologisch Artgerechte Rohfütterung

Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 16.06.2009 08:03

Hallo zusammen,

da ich auch anfangen möchte meine Beiden komplett auf B.A.R.F. umzustellen und es sicher einige Fragen darüber geben wird, mache ich mal einen Thread auf.
Ich hatte gestern abend schon kurz mit Suse und Nicki getextet und viele Bedenken sind schon weg. Was mich interessieren würde, was für Grünzeug holt Ihr aus der Natur, wie verabreicht Ihr es, komplett oder nur Teile davon? Was sollte man auf keinen Fall füttern? Was kann man bedenklos täglich füttern?

Über die Mengen habe ich mal versucht mich schlau zu machen, man soll 2-3 % vom Körpergewicht des Hundes füttern, dieses teilt sich in 70 % Fleisch, wobei dieses nochmal in 70 % Fleisch mit Knochen und 30 % reines Fleisch unterteilt wird und 30 % Obst und Gemüse füttern. Richtig?
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Chrissi » 16.06.2009 11:24

Auf keinen Fall solltest du Nachtschattengewächse füttern. Kartoffeln nur gekocht.
An Obst keine Weintrauben obwohl ich auch Hunde kenne die gern Weintrauben fressen.
Und am Anfang die Auswahl an verschiedenen Sorten Obst klein halten. Nicht ständig ein neues Obst oder Gemüse. Ist zumindest meine Erfahrung.
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Claudia » 16.06.2009 11:38

Hallo Ina,

wie Chrissi Dir schon geschrieben hat, füttere auch ich selbstverständlich keine Paprika, grüne Tomaten, Auberginen, Kohlarten und Hülsenfrüchte.

Ina hat geschrieben:30 % Obst und Gemüse

So ungefähr ist die Faustregel, wobei man 10% Obst davon rechnet. Aber es sind alles nur ungefähre Werte.

An Obst füttere ich meist Apfel, Birne und Banane im Winter (und Mora liebt Mandarinen - schon immer :bigsmile: ). Ab und an kommt auch schon mal ein Stück überreife Apfelsine mit rein.
Im Sommer gibt es bei uns mehr Auswahl an Obst: Wassermelone, Honigmelone, Pfirsiche, Aprikose, Feige, mal eine Erdbeere oder Kirsche (aber die esse ich in der Regel lieber selber) etc.

Bei uns besteht der Gemüseanteil zum Großteil aus verschiedenen Blattsalaten und auch mal etwas Blattpetersilie, Mangold oder Blattspinat (je nach Angebot und Jahreszeit). Gerne gefressen werden auch Möhren, Zucchini, Gurke und Fenchel.

Gestampfte Kartoffeln mit Ei sind bei uns auch immer sehr beliebt. Ab und an füttere ich auch etwas Reis. Früher habe ich komplett getreidefrei gefüttert.
Claudia
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Nicki&Balu » 16.06.2009 15:02

ich muss zugeben das ich durch die lange zeit die ich jetzt schon barfe sehr viel frei schnauze mache....

balu bekommt halt 500g fleisch am tag, gibt auch schonmla nen hungertag weil mama vergessen hat was aufzutauen :lol: da muss er dann auch mal durch ist ja nix schlimmes. es gibt auch mal tage wo es nur grünzeug mit milschprodukte gibt das gab es in unseren finanziellen durststrecke ca. 2 mal die woche. ansosnten genau wie der hungertag nur sporadisch.
obst und gemüse hm kommt eigentlich immer das in napf was ich gerade so bekomme, muss ja leider da auch bissle aufs finanzielle schauen.
von draußen gibt es brennessel (die jungentriebe), brombeerblätter, löwenzahnblüten und blätter muss mal schauen hab irgendwo ne liste rumfliegen aber hier im forum steht auch was werd nachher mal schauen und rüberkopieren :wink:
wichtig ist das obst und gemüse IMMER püriert wird, denn der hund kann die zellwände der pflanzlichen nahrungsmittel nicht aufspalten deshalb müssen wir diese dürch pürieren zerstören, in der natur wird ja eher vorverdautes gefressen (mageninhalt).
paprika merke ich langsam das sich die geister hier scheiden den rote paprika habe ich schon auf listen gesehen die gefüttert werden dürfen, nur grüne sollen nicht gut sein, muss dazu sagen balu aht früher auch grüne paprika bekommen, und er lebt noch jetzt bekommt er aber keine mehr aber mal ne rote mit in den mix ist schon mal.
ansonsten haben die anderen ja schon geschrieben was man nicht füttern soll.

also am anfang solltest du erstmal nicht zu viel verschiedenen sorten fleisch oder auch obst und gemüse verwenden.und auch nur langsam in kleinen mengen mit milchprodukten anfangen, den hier können auch unverträglichkeiten vorhanden sein.
1-2 mal die woche ein eigelb für jeden der beiden.
du kannst wenn du willst einen fastentag in der woche machen musst aber nicht
das gleiche gilt für den fleischlosen tag.

öl gibt es bei uns täglich, manchegeben aber nur alle zwei tage, aber wenn du grünzeug füttest sollte immer ein schuß öl dazu damit die hunde die fettlöslichen vitamine aufspalten können.

hm mehr fällt mir gerade nicht ein :bigsmile: frag einfahc ich werde alles nach besten gewissen beantworten.
Nicki&Balu
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 16.06.2009 15:41

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten :jc_doubleup:
Über irgendeinen Link hier im Forum bin ich mal auf dieses Buch gestossen, denke es kann/wird hilfreich sein, da ab und an mal drin nachzulesen.
Wiseo soll man am Anfang nicht so Abwechslungsreich füttern? Muß sich der Magen erst umstellen?
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Nicki&Balu » 16.06.2009 15:52

also hunde die mit trofu ernährt werden haben eine nicht so starke magensäure, die säure brauch nicht so stark sein da beim trofu nicht so viel "gemacht" werden muss.
ein hund der fleisch bekommt hat eine viiiiiiiel aggressivere magensäure, dass ist auch der grund warum der hund nicht die probleme mit salmonellen und anderen bakterien hat. wenn ich es noch richtig in erinnerung habe hat der mensch so um die 6/7 und ein hund lass mich lügen ist glaube es waren so 3/4 also auf jeden fall hat der hund eine sehr starke magensäure was ihm dadurch ja auch ermöglichs knoch zu verdauen.
ein hund der nun über ein paar jahre trofu bekommen hat muss erstmal die magensäure wieder aufbauen und das ganze verdauungssystem muss sich wieder an natürliche nahrung gewöhnen.
da auch trofu ja nicht soooo wirklich abwechslungsreif ist muss der magen sich auch hier dran gewöhnen, ausserdem siehst du bei anfänglicher weniger abwechslung auch gleich was hundi verträgt und was nicht.

ich hab hier zuhause die barf broschüre von Swanie sie kostet nicht viel(5 euro) und bringt einen guten einblick :yes: das buch Natural Dog Food habe ich nicht kann azu also keine bewertung abgeben.
Nicki&Balu
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Chrissi » 16.06.2009 16:59

Ich hab dieses Buch und bin zufrieden.
Ich konnte alles nachlesen was ich wissen wollte und es ist gut erklärt
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 17.06.2009 14:54

Kann es sein, daß man innerhalb kürzester Zeit eine Gewichtszunahme erkennen kann? Rex war ja trotz viel Futter immer recht dünn, eben schau ich ihn mir von oben an und bin der Meinung er hätte etwas zugenommen.
Weil er immer so dünn war, hatte ich bisher immer etwas mehr wie vorgeschrieben gefüttert.
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Nicki&Balu » 17.06.2009 15:33

es könnte durch aus möglich sein. hast du die möglichkeit ihn zu wiegen? vielleicht beim tA?oder doch auf den arm und auf die waage?wäre ganz gut wenn du ein ausgangs gewichts hast. die hunde können fleisch ja sehr viel besser verwerten und deshalb kann der körper auch ein paar reserven anlegen :bigsmile:

ich habe damals bei balu auch einen muskelzuwachs bemerkt. schön das es euch so gefällt.
Nicki&Balu
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 17.06.2009 20:00

Laut unserem Figuranten habe ich mich nicht getäuscht, er kennt ihn ja nun auch schon eine zeit lang und meinte daß er schwerer geworden ist, auch einer Vereinskollegin ist der Meinung.
Ich werde ihn wohl mal auf den Arm nehmen und wiegen, zum Glück wohne ich alleine und keiner kann ein Foto schiessen :lol:
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 17.06.2009 21:02

Gesagt, getan. Rex bringt 32 Kg auf die Waage :heat:
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Nicki&Balu » 17.06.2009 21:05

na dann immer schön ein auge drauf haben, wieviel fütterst du ihn jetzt an rein fleisch?
wenn du schreibst das er immer so dünn war, ist es anscheint ein positiver efekt das er zugenommen hat?!
Nicki&Balu
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Ina » 17.06.2009 21:16

Die Tageration (wo ich von 35 kg ausgegangen bin) sollte mit Knochen 735g betragen, hab ihm dann schonmal 800-900g in den Napf gepackt. Werde jetzt nochmal den Rechner anschwingen, damit er nicht mehr viel zulegt. 1-2 Kg mehr würden ihm nicht schaden, dann ist aber Schluss.
Ina
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Nicki&Balu » 18.06.2009 13:59

ina wenn du jetzt 800-900g gefüttert hast dann geh doch erstmal auf 750g runter und dann beobachte ihn. wenn er dann immer noch zulegt weiter runter wenn er auf dem gewicht ist was du haben willst.wenn er dann wieder abnimmt packst wieder bissel was drauf :yes:
Nicki&Balu
 
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Re: Anfängliche Bedenken

Beitragvon Claudia » 20.06.2009 06:40

Ina hat geschrieben:Über irgendeinen Link hier im Forum bin ich mal auf dieses Buch gestossen, denke es kann/wird hilfreich sein, da ab und an mal drin nachzulesen.
?


Hallo Ina,
das Buch Natural Dog Food ist sicherlich nicht schlecht für den Einstieg, lässt aber in meinen Augen einige Fragen offen und ehrlich gesagt, findet man heute eigentlich die gleichen Informationen auch kostenlos im Internet. Zum Nachschlagen ist es in Ordnung, aber einige Dinge von denen dort geschrieben werden sind sicherlich nicht belegt/nachweisbar.
Themen, wie u.a. die Ernährung des jungen Hundes kommen kaum zur Sprache.
Claudia
 
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