BARF ohne "Gemüse"?

Biologisch Artgerechte Rohfütterung

BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Grisu » 22.11.2011 08:25

Ich hab ja leider einen allergiker hier sitzen. Ich bin momentan mehr oder weniger dabei, eine ausschlussdiät zu machen. Allerdings hab ich bisher feststellen müssen, dass er auf die üblichen Zutaten reagiert. Also kann ich da leider nicht verschiedene Gemüsesorten füttern. Kartoffeln gehen wohl, Erbsen, Beete, Karotten gehen nicht und ich such weiter. Allerdings stellt sich für mich grad die Frage: Barfen ohne Gemüse, geht das? Es gibt ja durchaus Meinungen, dass der Hund ausschließlich mit Tierischem gesund leben kann, also wenn ich darauf achte, dass er nicht nur Muskelfleisch, sondern Innereinen und Knochen bekommt, dann müsste theoretisch ja alles abgedeckt werden. Hat damit jemand erfahrung?
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon ayra » 22.11.2011 08:32

Erfahrung nicht habe ich damit nicht.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass es geht, wenn man genügend Blättermagen, am besten mit "Füllung" füttert. Kommst Du an sowas dran? Ich kriege das manchmal direkt vom "Tatort"...

Innereien sollten 1x die Woche gefüttert werden,
Knochen kannst Du dir ausrechnen wieviel dein Hund braucht
Fisch füttere ich auch 1 x die Woche... wg. Jod etc....
3 x die Woche Bläma/Pansen
2x die Woche Muskelfleisch aus verschiedenen Teilen

An Grünzeug hast Du bisher eher Kohlehydrate gefüttert.
Probier es doch mal mit Blattsalaten.
Wie sieht es mit Obst aus?
Ach ja, und vergiss die Öle nicht.
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon MinPin » 22.11.2011 09:03

Mit welchem Fleisch hast du ihm denn das Gemuese gegeben?
Wie reagiert er darauf?

Also Beete und Erbsen werden glaub oft nicht vertragen.
Probier doch mal Salate, Gurken (ohne Schale) und Zuchinis. Was auch elvt was waere ist Loewenzahn oder eben Feldsalat.

Nur Fleisch reicht glaub ich nicht aus um den Bedarf zu decken.
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Grisu » 22.11.2011 16:14

Ayra: Mengen von Knochen usw. weiss ich wohl, mir geht es nur darum, für den Fall, dass er nichts vertragen sollte, geht es auch ohne Gemüse und Co? Die nächste Alternative ist dann Hills Z/D, sau teuer, hoch aufgeschlossen, dass selbst Weizen keine Reaktion mehr auslösen könnte, wenn es drin wäre. Ich hab das als Ausschlussdiät anfangs gehabt, bevor ich zum barf kam. Dummerweise stinkt der Hund davon und das fell wird mist, aber er ist versorgt, was die Nährstoffe angeht. Das wäre aber wirklich nur die allerletzte Alternative, wenn nichts anderes mehr geht, vorher will ich ausprobieren, was genau geht und was nicht.

zum Salat: Probieren müsste ich das mal. Hab nur das Problem, dass ich keinen Pürierstab hab und bisher auf Flocken zurückgegriffen hab. Vorher gab es Fertigbarf, da reagiert er aber leider auch, muss wohl Karotte oder Erbse oder sowas drin sein, keine ahnung. steht ja nur "Gemüse" drauf.

Ich hab das mit Pferd gegeben, das verträgt er wohl. Fisch geht nicht, alles weitere muss ich noch definieren.

Mein Gedanke ist einfach, dass Wölfe ja auch nur Beeren usw. gegessen haben, wenn sie keine Beute gefangen hatten, quasi zum Magen füllen. Aber im grunde fressen die ganze Hasen, Mäuse ohne Ende, hin und wieder mal ein Reh, sowas eben, aber die fressen ja auch nicht jeden Tag Löwenzahn und Salat, den es ohnehin in der freienn Wildbahn früher nicht gab. Und wenn ich jetzt drauf ahcte, was man ja eh macht, dass man grünen pansen, Blättermagen, Niere, Leber, Herz, Muskelfleisch, etc. füttert, also von jedem immer mal wieder was, das müsste doch theoretisch ausreichen... OK, ÖL kann ich noch geben, das verträgt er auch. Ich kann ja auch kartoffeln geben, die verträgt er auch, jetzt mal angenommen, wer würde wirklich nichts anderes vertragen, wäre das dann OK? oder sollte ich doch evtl. die Überlegung in Betracht ziehen, das (blöde) Hills zu füttern?
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Poldi » 22.11.2011 17:44

Mit dem pürierten O&G versucht man ja nur, den Magen- und Darminhalt des Beutetieres zu imitieren. Wenn du es also irgendwie hinbekommst, ihn mit "ganzen" Tieren zu versorgen, die genug Rohfasern im Magen-/Darmtrakt haben, dann könnte es klappen.
Blättermagen und ungewaschener Pansen sind da schon ein guter Anfang.

Ich habe übrigens auch keinen Pürierstab sondern habe mir für knappe 20 € bei Ebay einen Mixer geschossen, der so ziemlich alles kann. (gut bekannt aus Dauerwerbesendungen :88n: )
Bevor du das Geld in teures HuFu investierst würde ich es lieber in einem Mixer anlegen. :wink:

Ich habe anfangs auch gezagt und gezögert, ob ich das alles schaffe- und es geht total easy und schnell.
Zack- Gemüse o. Obst rein (das, was es gerade im Angebot gibt und was Hund mag), zack, angeschaltet und zack, fertig in den Napf, Öl drüber und tutti.

Bevor du also wirklich viel in teures Futter investierst, versuche es mit O&G Püree und kaufe dir einen günstigen Mixer.
Hier war sogar im Forum eine Küchenmaschine günstig abzugeben und ich glaube, sie ist immer noch zu haben. :wink:
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon ayra » 22.11.2011 18:40

Ich sehe das so wie Poldi.
Wenn ich mir den gewolften Pansen, den ich von Frostfutter-Plauen habe, anschaue, dann ist da genug Grünes drinne. Das wäre ein Komplettmenü, wenn das dein Hund verträgt.
Das gilt auch für den Blättermagen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Mageninhalt ganz anders verwertet werden kann als pürriertes Grünzeug. Schließlich ist das schon vorverdaut und voller Enzyme etc.
Vielleicht wäre das eine Alternative?

OT: Übrigens kenne ich hier (in Ostfriesland) genügend Hunde, die nach wie vor von den Essensresten der Menschen leben und dabei zumindest augenscheinlich einen sehr guten Eindruck machen. Man macht sich beim Barfen immer erstmal furchtbar Sorgen, dass hund wirklich mit allem versorgt ist. Aber mal im Ernst.... rechnen wir für uns unsere eigene Futteranalyse aus? ... wenigstens für unsere Kinder...? Nein... tun wir nicht.
Ich glaube, wir machen uns so verrückt, weil die Futterindustrie uns glauben machen will, dass hund ausschließlich mit ihrem Premiumfutter wirklich gut mit allem versorgt ist... :wink:
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Grisu » 22.11.2011 20:09

poldi, es würde mir ja nichtmal um einen Mixer gehen. Nur verträgt Grisu kaum etwas und ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird. Es ist nach wie vor die frage, ob der Hund ohne Gemüse ausreichend versorgt werden kann. Für den Fall, dass er wirklich nichts weiteres verträgt.
Ayra, genau das hab ich mir auch gedacht, Pansen und Co müssten ja theoretisch ausreichend Grünzeug enthalten. Wobei auch da die Gefahr da ist, dass dieses Tier etwas gefressen hat, was Grisu nicht verträgt. Aber irgendwo muss ich mal anfangen. Und was die Essensreste angeht, die sind durchaus OK für den Hund, wenn man selber auf eine gesunde Ernährung achtet. wenn man sich aber selber nur von Pizza und Dose ernährt, dann ist dies für den hund auch schlecht. Mein Problem liegt aber auch hier nach wie vor darin, dass Grisu nicht alles verträgt und ich selbst bei Tischresten aufpassen muss/müsste. Ich muss ihn einseitiger ernähren, als es mit einem gesunden Hund möglich wäre, wenn dieses einseitige aber ausreichend ist, ist das OK für mich. Das ist es, was ich rausfinden möchte.
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon ayra » 22.11.2011 21:59

Man kann einen Hund auf jeden Fall mal ein paar Wochen rein von Fleisch ernähren. Das hat mir die Chefin von Dubarfst mal geschrieben. Ich denke, wenn er Pansen und Blättermagen verträgt, würde es ausreichen, wenn Du 3 - 4 mal die Woche sowas fütterst. Dabei könnte es aber auch schon wieder Unterschiede zwischen Sommer und Winter geben, weil man da im Sommer eigentlich nur Gras drinnen findet, im Winter aber mit z.B. mit Mais zugefüttert wird. Das ist meine Erfahrung hier ...
Um irgendwelche Spurenelemente zu ergänzen, könnte man evtl. Spirulina o.ä. geben, falls er das verträgt.

Du kennst sicher Dubarfst oder Barf-fuer-Hunde... beide Foren werden vom selben Menschen geleitet.
Für solche speziellen Fälle würde ich dort mal schauen. Du kannst Peter Alm auch direkt anschreiben.
Er antwortet Dir... vielleicht nicht am selben Tag, aber er tut es...
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Chrissi » 23.11.2011 07:27

Ich weiß nicht warum man sich immer Gedanken macht ob man den Hund zu einseitig ernährt. Der Wolf macht sich sicher auch keine Gedanken ob er sich einseitig ernährt oder das zu einer bestimmten Uhrzeit sein Futter vorbei laufen muss. Und wenn diese Überleben wird es der Hund sicher auch. Wenn er nicht mit irgendwelchen Dingen über Monate unter oder überversorgt wid geht denke ich auch nur Fleisch mal eine Woche lang. Und dann mal wieder ne Woche etwas was reichhaltiger ist.
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Grisu » 23.11.2011 08:29

Chrissi, aber genau da liegt ja mein Problem. Wenn Grisu nichts weiter verträgt, bleibt es ja nicht bei ein paar Wochen, sondern es wird bis an sein Lebensende sein. Das ist es ja, was mir Gedanken bereitet.

Ayra: Ja, das waren meine Gedanken auchs o in etwa. Pecht gehabt, wenn er den Mais auch nicht verträgt... Ich glaub, ich werd mich da mal umhören, ich will ja nicht, dass Grisu krank wird, nur weil ich falsch fütter bzw. ihn nicht hso füttern kann, wie es sollte. Mit den Spirulina werd ich mal versuchen, danke. Vielleicht reicht es ja aus.
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Grisu » 11.04.2012 07:23

Soooo..... ich war gestern beim Tierheilpraktiker. Diese hat mir gesagt, dass fast alle Barfer falsch barfen. Gemüse und Obst haben nichts in der Ernährung zu suchen, können Hunde eh fast garnicht verdauuen und belasten den Verdauungstrackt nur unnötig, woraus sich im Alter auch Krankheiten bilden können. Wenn man barfen will, sollte man in der Huptsache Pansen und Blättermagen füttern und andere Innereien, Muskelfleisch nur in Form von Innereien (Magen, Herz), da es zu energiereich ist. Allerdings hat sie mir dazu dann noch einige Zusätze empfohlen, die man dazugeben sollte. Da dies nur eine art Vorgespräch war, sind wir nicht genauer auf Mengen etc. eingegangen, da sie mir alternativ noch ein Futter gezeigt hat, welches ich nehmen könnte. Ich soll mir jetzt erstmal Gedanken machen, was ich möchte, weiter barfen, oder TroFu. Von Dosen hat sie komplett abgeraten, da da eh nur Wasser drin ist.

Im Prinzip hörte sich das schon recht plausibel an, was mich nur stutzig macht, dass ich dann beim barfen diese Zusätze brauche laut ihr... wenn aber alles reichen sollte... warum dann Zusätze? Oder meinte sie das nur als Kur jeweils? Muss ich glaub ich dann nochmal nachhaken, wenn ich mich dafür entscheiden sollte... Eine Futterprobe hab ich jetzt mitbekommen, werd das mal ausprobieren und seh dann ja, ob er es verträgt oder nicht und dann werd ich weitersehen.

Was sagt ihr dazu?
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Poldi » 11.04.2012 07:51

Sie will ja auch nur ihre Sachen an den Mann bringen und vertritt ihre Meinung.

Meine Hunde fressen sehr gerne Obst und Gemüse, sammeln es sich auch selbst von den Sträuchern oder räubern es sich im Stall.
Ich denke nicht, daß sie sich selbst schaden würden. :wink:
Barfen ahmt ja das Jagen des Hundes in freier Wildbahn nach- und da frisst der Hund (Wolf), wenn er was bekommen hat, natürlich auch Muskelfleisch in rauhen Mengen- warum sollte er auch nicht?
Das ist schließlich das Hochwertigste am ganzen Beutestück.

Ich denke, mit Tierfutter ist es wie mit vielen anderen Sachen- frag´100 Leute und du bekommst 100 verschiedene Antworten...
Jeder macht sich da selbst seine Religion.

Übrigens bestehen nicht nur Dosen zum größten Teil aus Wasser, sondern der menschliche und tierische Körper auch- das ist für mich ein Argument, was die THP in meinen Augen völlig disqualifitiert. Eben einfach deshalb, weil es immer wieder dann strapaziert wird, wenn man eigentlich kein weiteres Hintergrundwissen hat.
Rohes Fleisch enthält nämlich genausoviel Feuchtigkeit wie eine GUTE Dose. :wink: :yes:

Das ist aber nur meine Meinung dazu.
Was du für dich annimmst, entscheidest du selbst.
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon schäferdogge » 11.04.2012 08:12

Pansen und Blättermagen sind kurioser Weise von jedem Tierarzt gern gesehen der im Allgemeinen nicht´s vom Barfen hält..sie sollten sich dann aber auch mal darüber äussern,was ein Blättermagen überhaupt ist....die Tatsache,dass Dir eine Futterprobe von einem bestimmten Hersteller mitgegeben wurde spricht doch für sich.....
Das Obst und Gemüse Grund für später auftretende Krankheiten sind,halte ich doch für sehr weit her geholt..auch meine Hunde fressen sehr gern Obst und Gemüse....
Und ein guter Vitaminlieferant ist es obendrein....
Warum also zu teuren Zusätzen greifen,wenn uns die Natur alles bietet?
Zudem denke ich persönlich,dass dieses ganze Gerede über Zusatzernährung übertrieben ist....Ich achte nie wirklich genau auf bestimmte Mengenangaben....mal gibt es mehr hier von...und mal da von....meinen Hunden geht es gut.Das Fell glänzt und die Zähne sind strahlend weiss... :grins:
Und übrigens gibt es mittlerweile auch sehr gute Dosen,die auf BARF basieren...also generell zu sagen das wäre schlecht find ich ziemlich unfair...
LG Iris
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon MinPin » 11.04.2012 09:27

Na ohne Gemuese braucht man klar die Zusaetze, sonst kriegen die ja net alle Vitamine.

Ich stimme Poldi und Iris da schon zu, jeder hat da so seine Meinung und will dann seine Sachen verkaufen.

Ein Wolf frisst ja vor allem den Magen eines Tieres und wenn er einen Hasen erwischt, rate mal was da in dem Hasen drinnen ist....Gemuese und Gras.

Hast du dich schonmal bei Swanie erkundigt wegen dem Barfen??

Mir kommt das etwas spanisch vor, so ohne Gemuese aber dafuer schoen mit Zusatzen, die wohl so einiges an Mist drinnenhaben und auch noch teuer sind....
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Re: BARF ohne "Gemüse"?

Beitragvon Grisu » 11.04.2012 15:27

In manchen Dingen seh ich das ähnlich, wie ihr. Ich hab da auch die Vermutung, dass sie ihre Sachen an den Mann bringen will. nichts gegen bestimmte Dinge als Kur gegeben, aber dauerhaft? Andersrum wenn diese zusätze vertragen werden, käme mir das schon entgegen, da ich ja sonst erstmal nichts gefunden hab bisher, was er verträgt, sprich Möhren gehen z.B. nicht, Gurke, Banane... Bis ich da weiss, was geht und was nicht, lebt mein Hund schon nicht mehr ;)

Was den Mageninhalt betrifft, den Magen lassen die Wölfe liegen, zumindest bei größeren Beutetieren. Der wird nur gefressen, wenn es entweder ein kleines Beutetier ist, oder aber zu viele Wölfe für den Kadaver da sind und noch jemand hunger hat. Hat ein Wolfforschre rausgefunden, müsste mal googlen, wer das noch war. Außerdem kann man den Magen/Darminhalt (also vorverdaut) niemals mit püriertem vergleichen.Ob das nun verdaut werden kann... keine ahnung. Beeren usw. haben die Wölfe früher ja auch nur gefressen, wenn sie nichts anderes an Beutetieren gefunden haben. Und wenn heute ein hund sowas frisst, naja, sie kennen es und es füllt den Magen, ob das jetzt aussagekräftig ist? Und ob Kaninchen früher Gemüse hatten? nein, ich denke, es war nur Gras/Stöcker/Rinde/Kräuter....

Aus Kräutern bestehen auch diese Zusätze von ihr. In der Hauptsache.

Poldi, ja, der Wolf frisst Muskelfleisch, aber bedenke, dass er unter Umständen auch tagelang nichts bekommen hat und diese Energie dann auch brauchte...

Schäferdogge, was meinst du mit deinem ersten Satz, Barfgegner mögen Blättermagen und Pansen??

Was die Dose betrifft, ich weiss nicht, wie genau sie das meinte, sie ist nicht weiter darauf eingegangen, vielleicht hat sie das auch auf den Preis bezogen, denn ich finde auch, dass für die Preise zu viel Wasser in den Dosen sind. Dagegen Barf ist viel günstiger. und ich seh das ja bei Griosu, der braucht 400g Dosenfutter am Tag, hingegen ca. 150-200g Frischfleisch. 3€ für 800g sind dagegen schon sehr teuer. Aber darauf kann ich sie ja nochmal ansprechen, was sie genau meinte mit Wasser/Dose/nicht empfehlen.

Also jetzt nicht falsch verstehen, ich finde eure Argumente gut und wichtig, ein wenig brainstorming wäre da ganz gut denke ich, auch wenn ich augenscheinlich grade dagegenrede... ich geb nur die Gegenargumente einiger Barfer wieder um dann irgendwann für mich evtl. einen entschluss zu fassen.
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