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Erfahrungsaustausch bei Erkrankungen

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Beitragvon manuela » 09.01.2014 23:32

Hallo,

ich habe mich registriert ,da ich ein Thread über das Thema ADS gelesen habe. Nun kann ich ihn nicht mehr finden. Ich brauche dringend Hilfe/Austausch und würde mich gerne mit demjenigen in verbindung setzen. Wer kann helfen?

Danke und viele Grüße

PS: begebe mich noch einmal auf die suche :o)
manuela
 
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon CrazyHound » 10.01.2014 07:12

Hallo Manuela,

ich habe einen Hund mit diagnostizierter ADHS, vielleicht kann ich dir irgendwie helfen?!

Meinst du den Thread:
ADS/ADHS beim Hund
Einen anderen konnte ich nicht finden.
Viele Grüße
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon manuela » 10.01.2014 10:25

Hallo Sandra,

ich stehe noch ganz am Anfang der Vermutung,mein HUnd könnte daran leiden.nein ,nicht ganz, ich dachte/denke es würde vielleicht ausschließlich an meiner Führung liegen und nicht am Hund.
aber irgendwie schleichen sich Vermutungen ein.
Es würde mich interessieren, wie es sich bei deinem Hund entwickelt hat. hast du ihn von welpe an? hat man es sofort oder erst mit zunehmenden alter gemerkt,das was nicht stimmt? (stimmen könnte,was mit umweltreizen einhergeht)
und wie wird es diagnostiziert?

viele grüße von manuela
manuela
 
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon ayra » 10.01.2014 14:48

Ich hatte hope angeschrieben, ob sie helfen würde...
Sie hat sich leider nicht gemeldet. Vielleicht stimmt auch die email nicht mehr.
Ausserdem genannten thread gibt es nicht viel. Den hatte sie mal für uns geschrieben..
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Beste Grüße
Suse
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon manuela » 10.01.2014 15:14

Hallo,

oh,dass ist sehr nett von dir...

ich habe einiges im Internet gegoogelt und bin auf Esther schalke gestoßen,eine Praxis spezialisiert auf Verhaltensweisen beim Hund in Düsseldorf.
kennt sie jemand zufällig?

VG
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon CrazyHound » 10.01.2014 15:54

Hallo Manuela,

da muss ich jetzt ausschweifen, am besten nimmst du dir jetzt ne Tasse Kaffee oder Tee und liest dann erst weiter ;-)
Samantha ist Mai 2007 geboren und zog am 16.02.2009 bei uns ein. Dazwischen kenne ich ihr Leben nur aus erzählungen welche massgeblich entscheident für eine menge an Verhaltensauffälligkeiten und massiven Verhaltensstörungen war. Sie wurde von ihrem Vorbesitzer misshandelt... geschlagen, getretet.. und was weich nicht noch. Am ende biss sie ihn (erstmals oder wiederholt weis ich nicht) und sollte als gefährlicher Hund eingeschläfert werden. Der Tierarzt tat dieses nicht und so nahm ihr leben einen weiteren traurigen verlauf und sie kam in eine „Tierschutzpflegestelle“ wo sie sich im laufe eines Jahres sich selbst überlassen wurde. Sie lebte zwischen vielen Jagdhunden in einem Gehege, Futter wurde über den Zaun geworfen, kein Menschenkontakt. Ab und an wurde sie an einen Jäger abgegeben, in dem Versuch sie zu vermitteln und als Jagdsgebrauchshund einzusetzen. Das klappte nicht (darüber kenne ich nichts genaueres) und sie kam zurück. Alle diese Hunde waren wegen aggression nicht vermittelbar, sie bellten viel ,waren teilweise erkrankt (bisswunden, gestank, dreck, einige humpelten usw.).
Ich holte dort also einen kranken (Bisswunde am Hals, Knochenhautentzündig u.ä.), überfetteten (erfolgreich im Futterkampf) aggressiven Hund raus.
Es ist schwierig im nachhinein zu trennen welche auffälligkeiten aufgrund von ADHS, der Futtermittelallergien (für die diagnostik brauchten wir jahre) oder der Lebenserfahrung zuzuschreiben sind, ich kann es eigentlich nicht.. es ist ein grosser „matschhaufen“. Ein Hund ist eben ein komplettpaket und die diagnostik habe ich damals nur angestrebt um zu wissen ob und wenn ja, ob wir irgendwas anders machen müssen um uns allen das leben zu erleichtern.
Ich hatte vorher keine ahnung von ADHS o.ä., ich hatte nie kontakt damit und ich bin so schnell auch gar nicht dadrauf gekommen das das überhaupt in betracht kommen könnte. Ich schob alles auf die vorgeschichte (ich suchte im übrigen genau SO einen problemfall damals, der verstand suchte den hund aus, nicht der bauch.. berufskrankheit nennt es mein mann lach).
Das was sofort bei ihr auffiel war die absolute ruhelosigkeit, sie rannte immer hin und her, legte oder setzte sich nicht hin.. sie war wie ein kleines aufziehmännchen dessen spuhle nie zu ende lief. Sie war super wachsam, schien immer alles im blick zu haben, absolut geräuschempfindlich und war ständig am bellen, wenn sie nicht bellte wurde geknurrt. Sie hatte allerdings ein massives problem mit männern, mein mann durfte sich 4 wochen nicht frei im haus bewegen ohne das ich dabei war, es wäre zu gefährlich gewesen. Sie ist nicht aggressiv im klassischen sinne, sie hat einfach angst und sie hat gelernt das wenn man angst hat, muss man angreiffen und dann brauch man keine mehr haben.
Henry, unser Rüde welcher schon im Haushalt lebte, ist im Haus die ruhe selbst. Absolut abgeklärt und weis wie das leben funktioniert. Allerdings hasst er kontaktliegen mit anderen hunden und genau das suchte Sam wenn sie scheinbar am limit war was ihre energie anging. Sie legte sich dicht neben ihm und versuchte zu schlafen.. er allerdings stand dann auf und ging und damit war sie wieder „on“. Es gab bei ihr nur „on“ oder „off“ dazwischen gab es nichts.. sie konnte auch nicht gehen, nur rennen, schnell von a nach b.
Das erste was dieser Hund lernte war zwangsruhe! Sie lernte das kommando „ab“ und „hinlegen“. Da sie ständig um einen rumschwänzelt und aufmerksamkeit will, gab es das kommando „ab“. Da muss sie weggehen und einen in ruhe lassen. Das kommando „hinlegen“ bedeutet leg dich irgendwo auf eine decke, mach da was du willst aber bleib da bis wir was anderes sagen. Das „hinlegen“ war echt das schwierigste.. immer und immer wieder... da mutierte ich zum aufsteh-männchen.
Alleine zu bleiben war für sie kein thema (lebte ja vorher auch nicht mit menschen zusammen), aber sie verfiel in eine kontrollspirale. Sie stromerte ununterbrochen durchs haus ohne sich hinzulegen oder inne zu halten. Immer und immer wieder... diesen stress kompensierte sie eines tages dadrin schuhe und körbchen zu schreddern.. mal davon ab das Henry davon ziemlich genervt war. Das war der punkt wo wir die Hundebox mit ins spiel brachten. Mittlerweile ist eine Hundebox das A und O im alltag. Eine Hundebox bedeutet ruhe, sich fallen lassen und zu entspannen, sicher zu sein.. spaßeshalber nennen wir die Hundebox ihr Schneckenhaus. Es ist egal was für eine Box es ist, es ist egal wo sie steht.. wo eine Box ist, ist es toll, sicher, daheim und entspannt. Wenn wir die Hunde alleine lassen schliessen wir die Boxtür, nachts schläft sie bei offener Tür drin und wenn sie ihre ruhe haben will und sehr müde ist verschwindet sie dadrin. Allerdings muss „ihre“ box abgedunkelt sein, entweder durch eine decke oder in einer dunklen ecke stehen.
Wichtig für sie ist zudem ein geregelter Tagesablauf, eine geregelte Wochenstruktur. Sie muss wissen was als nächstes kommt damit sie sich drauf einstellen kann. Wenn man wie ich im schichtdienst arbeitet, ein schwieriges unterfangen. Ich hatte das glück das ich anfangs 4 Wochen die gleiche schicht arbeiten durfte und somit hatten wir nur noch das drama freie tage. Denn nachdem ich 5 Tage gearbeitet hatte, jeden tag gleich aussah, war das länger schlafen/daheim sein ein absolutes drama was sie wieder aus der bahn warf. Das erste Jahr war sehr sehr schwierig, was diese regelmässigkeit anging. Sobald diese kippte machten wir auf anderen gebieten wieder rückschritte. Stubenreinheit war 1 jahr ein dauerthema.. ich habe wirklich jeden kram medizinisch untersuchen lassen, weil ich mir echt nicht vorstellen konnte das ich auf dem Thema so sehr als mensch versagen konnte.. und ich hatte durchaus einiges an hundeerfahrung/wissen.
Die ersten spaziergänge waren auch … erlebnisreich... sobald am horizont ein punkt auftauchte war dieses für sie anlass zum durchdrehen... was habe ich mir hier berge gewünscht und das platte land verflucht. Durchdrehen war hüpfen, bellen, zerren... es ging soweit das ich sie ins auto packte, ins feld fuhr, sie rausliess und dann erstmal 30min mit nem keifenden hund da stand. Es war egal was da war.. autos, mensch, tier.... vielleicht noch ein geräusch... durchdrehen. Ich ging immer erst dann einen schritt wenn sie nicht beltte (ruhe war das wichtige für mich, zerren und springen.. das gehen wir später an). Das problem war halt auch das sie sich da total reinsteigern kann, sie kann sich glaube ich über sich selbst lautstark aufregen. Geräusche waren und sind immer ncoh ein thema, aber kein vergleich mehr zu früher. Sie ist sehr kommunikativ sage ich immer.. geräusch=bellen.
Ich arbeitete schon immer viel mit meinen Hunden und genetischbedingt (sie ist ein mix aus Kleiner Münsterländer (mutter, reinrassig, jagdlich geführt) -Border Collie-Labrador (Vater, ebenfalls Jagdlich geführt)) war sie genau das: Nen arbeitshund! Aber daheim sind meine Hunde eben nur Hund, nicht mehr und nicht weniger und ich will das sie dort unauffällig sind. So versuchte ich auch bei ihr diesen Weg zu ebnen.. bei der arbeit bitte „on“ zu 100% und daheim bitte „off“. Das „on“ war kein thema.. überdreht, energiegeladen, wissbegierig und ungeduldig.. sie stand sich so oft selbst im weg (heute auch noch ab und an, aber ich gehe anders damit um) und wir traten lange auf der stelle. Daheim erzielte ich das „off“ durch zwangsruhe (wie oben beschrieben). Zudem legten wir allerdings einen ruhetag in der woche ein. Ein tag wo nichts passiert, wo wir nicht mal gassi gingen und es nur in den garten ging.. minimalste äussere eindrücke.. das ganze was man hatte verarbeiten, dazu nen ordentlicher kausnack (kauen baut stress ab und macht glücklich). Bis sie das verinnerlichte und abschaltete dauert es monate. Und ich achte heute noch penibel dadrauf das das gleichgewicht arbeit/ruhe eingehalten wird. Allerdings muss ich es jetzt nicht immer sonntags machen wie früher, ich kann den tag in der woche switchen ohne das sie aus der bahn läuft.
Das schlimme fand ich anfangs immer das sie mich nicht in ihre welt lies, wenn sie durchdrehte war ich nicht da. Ich hätte sie mit nem stock verprügeln können (tat ich natürlich nie! Ich habe und werde nie mit schmerz arbeiten!), mit nem ganzen toten reh erschlagen können (sie ist absolut verfressen) sie hätte mich nicht wahrgenommen, der absolute tunnel blick.. nur konzentriert auf das „böse“. Es blieb mir nichts anderes übrig als abzuwarten bis sie mich wieder in ihre welt lies und dann dran zu arbeiten... bis zum nächstenmal wenn sie abdriftete.
Die schmerzunempfindlichkeit bei ihr ist ziemlich ausgeprägt, wenn sie sich in ein thema „verbeisst“ spührt sie nicht, da ist sie durchaus auch in der lage blutend weiter zu machen (ein dornenbusch zeigte mir mal unfreiwillig WIE schmerzunempfindlich sie sein kann). Andererseits wurde sie einmal von einer wespe im garten gestochen (gemütszustand normal) und sie zeigte schon fast verweichtliches jammer verhalten. Ich will nicht sagen das ein wespenstich nicht wehtut, ich will damit den absolut krassen unterschied verdeutlichen.
Man sagt immer den reiz so minimal und so weit weg wie möglich das der hund noch empfänglich ist und dann langsam steigern.. wie will man einen punkt am horizont der den hund ausrasten lässt noch weiter entfernen? Geht nicht! Und das kann man auch nicht beeinflussen. Oft stand ich im feld mit dem keifenden „monster“, mit schmerzen in den schultern weil sie so reinsprang und hatte gedanken die ich nicht aufschreiben mag, wie oft habe ich damals meine entscheidung auch bereut. Aber und genau das ist der punkt der mich damals in dem bestätigte was ich tat: Sie hatte so sanfte, liebe und vorsichtige züge mit ihren rehbraunen äuglein... da war sie ein anderer hund und genau an dem punkt wusste ich das sie mir das herz geklaut hat und das sie nur eine chance im leben hatte und das war ich! Und nur wir zwei konnten das wuppen.. wie auch immer.. wir liebten uns und wir lieben uns noch heute über beide ohren. Sie ist extrem in ihren äusserungen, im verhalten sowohl im guten als auch im bösen, sie ist für mich ein absolut offenes buch geworden.. ihre züge sind einfach einmalig.
Ich habe viel an der ernährung „gedreht“, was einmal an ihren allergien liegt zum anderen auch um ihr das leben im verhalten leichter zu machen. Es gibt dinge die darf sie nicht fressen weil sie sie einfach nicht verträgt (organisch) und welche die sich schlecht auf ihr verhalten auswirken. Das ernährung mit verhalten einhergeht ist ja bekannt. Zudem habe ich mit nahrungsergänzungsmitteln versucht ev. Mangelerscheinungen auszugleichen oder auch das verhalten zu beeinflussen. Teilweise konnten wir damit gute erfolge verzeichnen, andere verpufften ohne wirkung. Damals konnte mir kaum einer helfen, von 0815 tierärzten darf man sowas nicht erwarten und die entsprechenden kontakte zu tierärzten welche sich auf verhalten spezialisiert hatten fand ich damals nicht... ich kann dir aber auch nicht sagen wie intensiv ich gesucht habe.. es war eine anstrengende zeit damals, wir hatten soviele verschiedene baustellen.. man muss sich irgendwann auf ein paar konzentrieren, diese angehen und andere erstmal so hinnehmen.
Es war soviel „trie and error“.. mit meinem Wissen von heute würde soviel anders laufen, sie würden viel schneller im leben klar kommen... ich habe damals mein bestes gegeben und tu es heute noch, aber eben heute anders, mit mehr erfahrung mit einem geschulten blick und ich kann aus einem pool an erfahrung schöpfen. Das war damals einfach nicht da.
Mittlerweile kommt sie mit einem gewissen mass an flexiblen leben klar ohne das es ausartet, aber auch das ist formabhängig. Es wäre eine lüge zu sagen alles ist rosig und toll. Erst vor weihnachten hatten wir wieder 6 super harte stunden. Wir hatten übernachtungsbesuch von freunden, sie reisten an, wir hatten einen schönen tag.... lange spaziergänge, wir kochten, quatschten undals wir dann ins bett gingen und schlafen wollten war Sam der meinung das schlafen SO nicht ging. Damit sich jeder frei im haus bewegen kann und sie nachts halt super wachsam ist, beschloss ich das die Hunde ausnahmsweise mit im schlafzimmer schlafen dürfen (ansonsten dürfen sie da nicht rein). Unser besuch schlief mit auf der gleichen etage im nachbarraum. Egal welches geräusch sie von denen hörte (tagsüber waren sie ok, toll und liebenswert für sie) es wurde gegen die schlafzimmertür gesprungen und gebellt. Sie war da nicht für mich empfänglich und in ihrer welt..das hielt ne minute an und dann legte sie sich wieder hin zum schlafen.. wieder ein geräusch.. wieder der ausraster. 4 Menschen konnten 6 stunden deswegen nicht schlafen, aber eine lösung? Gabs nicht! Sie war reizüberflutet vom tag und die ungewohnten geräusche in der nacht gaben ihr den rest.. augen zu und durch... nach 6 stunden gab sie auf, wahrscheinlich aus erschöpfung. Der nächste tag war leider nicht leichter.. sie hatte extremen schlafmangel und mutierte zum quängeligen kleinkind, wie ich es immer gerne nenne. Die folgende nacht verlief wieder ganz normal und ab da war sie wieder ein „normaler“ hund. Solche ausraster hat sie vielleicht noch einmal im jahr, man weis sie zu nehmen und ich bin jedesmal froh das wir in einem freistehenden einfamilienhaus auf dem land leben, da störts ausser uns keinen.
Medizinisch habe ich bei ihr wirklich alles durchtesten lassen was die palette so hergibt, manches sogar mehrfach weil ich dem ergebnis keinen glauben schenken konnte. Zumal einem tierärzte gerne einreden „der hund ist gesund“ oder andere hundehalter sagen „die ist aber unerzogen“.. man zweifelt irgendwann eben doch an sich, das bleibt nicht aus.
Irgendwann lernte ich jemanden kennen (mittlerweile eine sehr gute freundin von mir) deren sohn ADHS hat, dieser wurde anfangs medikamentös behandelt, als ich ihn kennenlernte wurde er aber gerade auf verhaltenstherapie umgestellt und die medikemante abgesetzt. Und da fing mein gedankenwerk dazu an zu rödeln da ich parallelen fand. Ich fing also an dadrüber im Internet zu suchen und zu lesen, führte Tagebuch um es möglichst neutral beurteilen zu können (soweit das eben geht). Durch ein Seminar wurde ich auf eine Praxis (Struppi&Co) in Hamburg aufmerksam welche sich auf verhaltenstherapie spezialisiert hat. Diese habe ich kontaktiert, meine unterlagen (stapelweise zu dem zeitpunkt) zusammengerafft und bin hingefahren. Das ganze war teuer, zeitaufwendig und umfassend, aber es hat sich gelohnt. Sie sind wirklich sehr kompent und empfehlenswert! Mittlerweile besuchte ich div. Seminare von denen.. einfach klasse und es ist schade das so kompetente leute so selten sind.
Ich habe mich allerdings bewusst gegen medikamente entschieden und bleibe lieber bei der verhaltenstherapie. Gerade durch den Sohn meiner Freundin und lange gespräche mit ihr, sie würde ihrem kind nie wieder medikamente geben. Und ich würde mich nach all den jahren, nach dem ganzen frust und den grauen haaren die mir gewachsen sind, aber auch nach den vielen erfolgen und freudentänzen immer wieder gegen medikamente und für den schweiss entscheiden!
Durch diese Diagnose hat sich für uns nichts geändert, im umgang, im training. Nur in meinem Kopf hat sich etwas geändert und zwar das ich weis wieso sie so ist und das sie wirklich nichts für kann... ich verweifle nicht mehr so oft, bin innerlich dadurch gelassener..
Vor einiger Zeit habe ich das Buch „Der hyperaktive Hund“ gelesen, es hat mir persönlich nach all den Jahren nichts neues aufgezeichnet, aber es ist gut geschrieben und ich kann es nur unterschreiben was dort drin steht.
Ich würde mich wieder für diesen Hund entscheiden, ich würde mich wieder für diesen Weg entscheiden und ich liebe dieses Monster von Hund einfach.. unser weg ist noch nicht zu ende, er wird nie zu ende sein. Zur Zeit arbeiten wir gerade am Thema Koprophagie, ich habe wenig hoffnung das wir das irgendwann zu den akten legen können.. aber ich bin letztens auf was gestossen was ich gerade ausprobiere.. ansonsten ists halt weiterhin ein ekliger charakterzug ;-)
Und demnächst steht wieder der schilddrüsentest an, das thema ist nämlich auch noch nicht vom tisch. Aufgrund ihrer panik vor tierärzten (oder festhalten, gezwungener nähe, ev. Schlechter erfahrung usw.usw) haben wir in all den jahren noch keine gescheiten werte nehmen können.

Ich hoffe es war nicht zu verwirrend, nicht zu umfassend und ich habe dich nicht gelangweilt mit meinem komplettpaket... auch wenn ich das gefühl habe unmengen an informationen vergessen zu haben....

Hatte ich schon erwähnt diesen Hund abgöttisch zu lieben? Ich will nicht das der eindruck entsteht das sie nur anstrengend ist.. sie ist toll, der beste und tollste hund der welt!

.. ich muss nu schmusen gehen :-)
Viele Grüße
Sandra mit Frau Hund (Samantha) und Mister Senior (Henry)
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon manuela » 10.01.2014 19:07

Hallo Sandra,

ich muss grad erst einmal schlucken....
Ich danke dir für deinen so ausführlichen bericht, der so voller liebe,sorge und fürsorge spricht.
du hast eine kleine lottokönigin an deiner seite,die so ein glück hat dich als hundemama gefunden zu haben.

was für ein schweres leben deine maus hatte....muss mich mal sammeln....

ich entdecke parallen zu meinem Hund, das ist die Wahrnehmung von dingen,die man als Gefahr ansieht und das man in "seine" welt abrauscht. das macht mein Hund auch,er ist jetzt 1 jahr alt,hat keinerlei schlechte Erfahrungen in seinem leben gemacht. er sieht alles und jeden,sein kopf bewegt sich auf der belebteren straße im sekundentakt,er sieht dinge,die man eigentlich gar nicht mehr sieht,wenn man denn schon ein jahr dran vorbeigelaufen ist. das furchtbare ist, er ist dann immer im absoluten stress und hat angst,speichelt und würde ohne leine sofort flüchten.

anfangs denkt man, es ist die normale junghundangst vor Mülltonnen ect...aber irgendwann ist es wie täglich grüßt das Murmeltier und es wiederholt sich und wiederholt sich,aber er findet keine "Schublade" um den stress,die einflüsse wegzupacken. es gibt gute tage,mit strenger Unterordnung und absoluter Einforderung seiner Aufmerksamkeit an mich und es gibt tage,da herrscht das volle chaos und selbst die kleinste tür,welche zuklappt bringt ihn zur panik.

ich würde lügen,wenn ich nicht behaupten würde,dass ich grad ziemlich am ende bin,weil ich immer im voraus denken muss und seine Hektik auf mich übergreift.
in erster Linie habe und denke ich,dass es vielleicht ausschließlich an meiner Führung liegt und nicht am Hund, aber es schleichen sich zweifel ein und es macht mich für ihn sehr traurig.
andere Hunde fangen augenblicklich an ihn zu mobben,sie merken,dass etwas nicht stimmt,er ist absolut devot. er ist sooo lieb und so ein ehrlicher Hund.
ich glaube allerdings,dass so ein verhaltenstraining bei ihm nur fruchtet,wenn es wirklich mit absoluter Konsequenz und penibelst stattfindet,man schon VOR seinem abtauchen in seine welt der Ängste,diese Impulse unterbrechen muss. ich sag dir was......ich hab zwei kleine kinder und wenn wir unterwegs sind, ich schaffe es nicht,alleine ja,aber ich muss sie ja meistens mitnehmen,sie abholen ect und da fängt der stress an. meine schultern sind schon kaputt,von dieser kraftanstrengung ihn ganz arg in panikmomenten bei mir zu halten. ich wohne in einer Kleinstadt,hier gibt es minimale reize...und das ist der punkt,wo ich anfange zu überlegen,ob er alles wirklich gesteigert empfindet. so fing ich an zu googeln und bin mit meiner TA ins Gespräch gekommen. wir wollen nächste Woche eine schilddrüsenunterfunktion ausschließen. ganz ehrlich, wenn ich ihm "nur" ein paar pillen geben könnte und ich würde ihm die Ängste nehmen können,ich würde es sofort tun. sein halbbruder zeigt auch eine große Unruhe. ich hoffe,das wir ihm helfen können,ansonsten würde für mich,so ein Hund aus der Stadt raus gehören.immer im stress ist nicht gut für so einen jungen Hund. in den Feldern und wiesen ist er ein absoluter traumhund,mega will to please,er lernt gerne,apportiert,rennt,hört aufs wort. nur seine riesengroße panik vor menschen,kann ich nicht verstehen,alle waren immer lieb zu ihm. es fehlt ihm so ein Urvertrauen in die welt,wenn du verstehst was ich meine. ich freue mich,das wir uns austauschen, vielen dank Sandra!!
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon CrazyHound » 10.01.2014 21:18

Hallo Manuela,

du solltest dir im klaren sein, das wenn dieses auf deinen Hund zutrifft du nie ein leben mit deinem Hund führen wirst wie jeder andere Hundehalter. Es wird immer anders sein, immer anstrengender und du musst immer rücksichtsvoll mit ihm durchs leben gehen. Klar gibt es momente die sich nicht vermeiden lassen, dann heisst es augen zu und durch. Aber dann heisst es im nächsten atemzug: Rücksicht nehmen, ruhe rein, damit Hund runter kommt.
Wir wohnen halt auf dem land, treffen zum glück selten fremde menschen. Wir können mittlerweile an diesen vorbei gehen, wenn ich sie rechtzeitig sehe und sofort drauf reagiere. Henry ist so ein super Hund der dann zu 100% zurück stecken muss und dieses auch tut, als würde er wissen das es sein muss. Ich kann mich da blind auf ihn verlassen, das er das macht so wie ich es von ihm erwarte. Dieses an fremden Menschen vorbei gehen, problemlos, geht vielleicht 4 mal gut, beim 5ten baut sie sich imens auf und ich habe alle hände voll zu tun, muss den abstand imens vergrössern, stehen bleiben und im schlimmstenfall bellt sie wenn der mensch auf unserer höhe ist weil sie sich nicht mehr zusammenreissen kann... vielleicht auch erst wenn der mensch schon vorbei ist und wir wieder losgehen. Bin ich gestresst, nicht zu 100% da, vielleicht krank... da hilft nur noch schadensbegrenzung.. an solchen tagen kann es einfach nicht klappen. Gerade weil Sam soviel von mir verlangt bin ich lange zeit mit beiden Hunden getrennt gegangen, habe sie absolut getrennt gearbeitet. Das war ein riesen Zeitaufwand, wo ich vorher gesagt hätte das ist nicht realisierbar, aber es geht wenn man viel viel management betreibt und das ist bei solchen hunden auch das A und O. Struktur und Management.. dazu ne riesen packung ruhe, Konsequenz und Verständnis. Das wars „eigentlich“ schon :-)
Wenn dein Hund schon abgetaucht ist in seine welt kannst du nur warten bis er da wieder rauskommt. Du musst halt vorrausschauend durch den Tag gehen, das abtauchen versuchen zu vermeiden, das ist wie mit Hunden die Jagen und es lernen sollen, nicht mehr zu dürfen. Einen Hund zu halten und zu erziehen bedeutet halt wie bei allem nicht nur das der Hund lernen muss, sondern auch der Mensch sich auf seinen Hund einstellen muss. Sie verlangen aktive arbeit, ist man nicht gewillt sie zu leisten, ist es zum scheitern verurteilt.
Anfangs ist das anstrengend, defintiv. Irgendwann wird es aber ganz normal und es kehrt routine ein.
Aber durch nen Pillchen lösen sich die probleme defintiv nicht von heute auf morgen in luft auf, auch da wirst du arbeiten müssen, zeit investieren und energie reinstecken müssen. Bitte denk nicht das es sich dadruch in luft auflöst! Bitte vergleich auch nicht deinen Hund mit anderen Hunden. Bringt nichts, kein Hund ist mit einem anderen vergleichbar und hunde die verhaltensauffälligkeiten in der kategorie zeigen schon gar nicht. Steck dir kleine miniziele!
Eins unserer ziele war die oben schon genannten spaziergänger, mal als beispiel:
Spaziergänger taucht hinter der Kurve auf, wir sind gut 600m weit weg, Hund tickt aus.
Mein ziel: Hund schaut ne halbe sekunde zu mir (affentanz, leckerliberge werfen, Spielzeug durch die gegend schleudern, rumhüpfen von mir was auch immer .. komplettes „Hallo ich bin hier programm“) wenn dort ein fremder spazeirgänger auftaucht und tickt dann erst aus.
Ziel erreicht? Geil freu super! Das wiederholen wir!
Jeder andere würde denken: das mistvieh führt sich immer noch wie ne bestie auf wegen sowas normalen. Ich sage: Wir haben nen riesen fortschritt gemacht. Check!
Alles andere wird dich nur deprimieren und du musst nicht traurig sein das dein Hund so ist. Er ist nicht arm, er ist anders, er braucht DEINE aktive Hilfe um sich besser zu fühlen! Mittleid bringt nichts, du musst für ihn stark sein. Hört sich jetzt an wie nen motivationstrainer, ist aber wirklich so.

Einfach so spazieren gehen mit Kids dabei, sorry aber ich bezweifle das das funktioniert. Es ist für dich stress, es ist für deinen Hund stress, davon hat doch keiner was. Ich würde ihn daheim lassen, separat losziehen ohne die Kids... versuch dich irgendwie im management. Ich weis nicht wie alt deine Kids sind, deswegen werf ich das einfach nur mal so in den raum. Auch und gerade zuHause muss das Thema mit betrachtet werden. Mit Kindern ist es schwieriger aber nicht unmöglich.

Ich kann deine Gedanken/Bedenken vollkommen verstehen und nachvollziehen, versteh mich bitte nicht falsch! Aber zum einen weist du ja noch nicht was es bei ihm wirklich ist und zum anderen solltest du dir bewusst sein, das es arbeit bedeutet. Du solltest dir die Frage stellen ob du gewillt bist arbeit zu leisten oder nicht. Würdest du das für ihn und für eurer gemeinsames leben tun wollen?
Musst du nicht hier beantworten, entscheidend ist wie du das für dich, in deinem Kopf beantwortest.. alles andere ist vollkommen egal.

Du sprichst die Schilddrüse an und ich denke das ist ein ganz wichtiger Faktor den man vorher unbedingt abklären sollte. Mittlerweile denken ja viele das die Schilddrüsenproblematik beim Hund so ne Modeerscheinung ist und leider wird sie immer wieder falsch bestimmt. Wenn ein Hund klassische verhaltensauffällig ist würde ich immer(!) die Schilddrüse mit abklären. Es kann sein, muss aber nicht, aber wenn dem so ist dann kommt man um eine medikation meistens nicht drum rum. Hier würde auch ich keine abstriche machen. Ernährungstechnisch kann man aber auch hier unterstützen und so die medikamente ev. Geringer als nötig halten.
Wenn ihr das testen lasst, lass bitte unbedingt ein komplettes Profil erstellen, dieses beinhaltet folgende Diagnostik:
T4 und fT4, T3 und fT3, TSH, Cholesterol, Thyreoglobulin Autoantikörper
Einzelne werte helfen hier meist nicht weiter, auch die referenzwerte der meisten Labore sind in meinen augen nicht aussagekräftig, da sie sehr veraltet und unter sterilen laborbedingungen erstellt wurden. Dodds hat dazu eine geniale studie gemacht welche der heutigen realität entspricht. Wenn du dazu mehr lesen möchtest empfehle ich dir das Buch „Schilddrüse und Verhalten“
Wäre Sam beim TA unkompliziert. Wäre auch das bei uns schon längst aussagekräftig bestimmt wurden, aber leider gerät sie in todesangst beim tierarzt und troz sedativa schnellt ihr körper in den ausnahmezustand und das hilft leider nicht weiter.
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon Lachhex » 12.02.2014 17:47

Hallo Sandra .... gibts ausser in Hamburg noch spezialisierte TA für Verhaltenstherapie bei ADHS. Auch ich hab so ne Kandidatin .... muss leider auch immer hören "der Hund ist nicht ausgelastet und unerzogen" . Hab deinen "Roman" und auch den "alten Beitrag von Hope" gelesen und komm immer mehr zu der Überzeugung das meine Mäde an ADHS leidet, leidet im wahrsten Sinne des Wortes. Sie kommt von selbst NIE zur Ruhe, bei der kleinsten Veränderung in der Wohnung dreht sie ab. Draussen ist sie nur am rennen (ohne Schleppleine gehts gar nimmer), ach ich weiss gar nicht wie ich alls beschreiben soll. Training bzw. Kopfarbeit ... geht nur in der Wohnung oder auf einem Platz den sie kennt und der zieml. zugewachsen ist, so das nichts von aussen eindringt. Hundeplatz hab ich mittlerweile aufgegeben, das sie dort NUR abdreht!! Diverse Trainer brachten keinen Erfolg!!
Allerdings wäre ich auch versucht es vorerst mal mit Medis zu probieren, leider finde ich nirgends eine Liste was man geben kann.
Wäre schön wenn du mir weiterhelfen könntest
lg Moni
Lachhex
 
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon CrazyHound » 13.02.2014 06:39

Hallo Moni,

zum einen: Bitte bitte versuch KEINE Selbstmedikation!
Wir reden hier nicht von nem schlückchen baldrian der hilft, wir reden hier von rezeptpflichtigen medikamenten, sowas darf auf keinen fall einfach mal eben ohne diagnose und fachlichen rat selbst gegeben werden. Es gibt auch noch dinge die man frei kriegt, aber auch hier: Erst diagnose, dann Therapieplan und dann ev. ein Medikament!
Es ist gut das es KEINE liste gibt!

Ich selbst kenne nur die Praxis in Hamburg und Pinneberg (man spinnt sich halt so sein netz und mich ziehts gurndsätzlich richtung norden).. hilft dir aber wohl eher nicht weiter. Ich kann dir dazu den GTVMT empfehlen, dort sind alle Tierärzte mit guter Qualifikation aufgelistet, da gibts sicherlich auch jemanden in deiner Nähe:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
Erfahrungsberichte kann ich halt nur nicht liefern.

Es würde mich freuen wenn du berichtest für welche Praxis du dich entschieden hast und wie es weiter geht bei euch.
Viele Grüße
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon Lachhex » 16.02.2014 18:23

Hallo Sandra, ich würde NIE selbst medikamentieren, nur da mein TA (er ist einfacher Landtierarzt) noch nie davon gehört hat und mit seinen Nachforschungen bisher auich nicht weiter gekommen ist, hätte ich ihm viell. mit einer Medi-Liste weiterhelfen können.
Ich schau nun mal auf deinen Link, viell. gibts ja nen TA in meiner Nähe, der Norden ist doch bisle weit weg *gg
Aber mir hat schon dein "Roman" bisle geholfen und gezeigt, das ich den richtigen Weg eingeschlagen hab (hab das rein aus Bauchgefühl gemacht), unser Riesenproblem ist halt das Auto fahren ... da wir in der Stadt wohnen müssen wir immer raus fahren und das ist der reinste Horror.
Ich halt dich auf dem laufenden.
Grüssle und erst mal ein herzliches Danke
Moni und Mäde
Lachhex
 
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon CrazyHound » 17.02.2014 06:49

Moin,

ok, dann hatte ich das mit der Liste wohl falsch verstanden, ich dachte du suchst die um dir dann das medi zu holen und zu geben. Die medi-listen für TAs gibts halt so nicht für jedermann zugänglich, die müsste dein TA sich organisieren. Würde ich aber nciht empfehlen wenn er sich in der Thematik nicht auskennt.
Ich kann dir nur raten das du zu einem fachmann gehst (siehe TA-liste) der erfahrungen damit hat und sich auskennt. Dein haus-TA kann ja dann später die therapie weiterführen, in zusammenarbeit mit dem spezialisten. Ansonsten ist das Thema einfach zu komplex. Es mag sein das du als Hundehalter sagst das das krankheitsbild genau auf deinen hund passt und er defintiv betroffen ist. Aber du kannst eigentlich nur den verdacht äussern und kannst keine diagnose stellen, du kannst einfach nicht neutral das verhalten deines hundes betrachten, das kann keiner bei seinem eigenen hund. Hier muss jemand von aussen schauen und beurteilen, der sich auskennt.
Und bei allen erkrankungen bei lebewesen: vor einer therapie muss eine diagnose gestellt werden, auf verdacht zu behandeln ist nichts erstrebenswertes.
Ich wünsche dir viel viel glück und drücke die daumen!
Viele Grüße
Sandra mit Frau Hund (Samantha) und Mister Senior (Henry)
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Re: ADS - suche posting

Beitragvon ayra » 19.02.2014 09:41

Oh, das Problem Landtierärzte für Haustiere kenne ich... :aaaah:

Ich kann gut verstehen, dass du da unterstützen möchtest.
Leider ist das Internet aber oft keine gute Unterstützung.
Da schreiben die Leute völlig hemmungslos und unzensiert über Sachen, von denen sie keine Ahnung haben, und das mit einem Überzeugung, an der ich persönlich oft verzweifele.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du die richtige und wirklich fachkundige Hilfe findest.
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Beste Grüße
Suse
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