Hund hinkt - warum??

Erfahrungsaustausch bei Erkrankungen

Hund hinkt - warum??

Beitragvon ayra » 15.12.2008 07:10

Moin,
ich frage im Auftrag einer internet-freien Freundin.
Sie hat eine sehr, sehr liebe Rottweiler-Dame, 3 Jahre alt, die hinkt.
Erst dachten alle sie hinkt hinten, nun vorne. Die Hündin wurde geröngt, BB gemacht, war beim Osteopathen. Sie bildet mittlerweilen Muskeln im Bereich der Nierengegend aus, die da normalerweise garnicht hingehören. Sie läuft hinten wie ein Preisboxer, und vorne hinkt sie immer schlimmer. Sie liebt Wärme, eine Entzündung wird ausgeschlossen. Hat irgendjemand dazu eine Idee, wie man der Hündin helfen kann? Oder eine Vermutung, warum sie hinkt?
Freu mich über jeden Tipp! Die Besitzerin ist verzweifelt....
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Beste Grüße
Suse
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Hund hinkt - warum??

Beitragvon Dogfan » 15.12.2008 08:50

Uii.. die Arme..das tut mir leid, dass klingt ja gar nicht gut. :cry:
Wie lange geht das schon?
@Suse, Ideen hat man viele, es könnte doch eine Entzündung vorliegen oder mit den
Knochen. Oder, Oder..
Sie ist ja in TA Behandlung ?! Dieser sollte Untersuchen an was es liegt.
Was sagt der Ultraschall und das Blutbild. Wieviel wiegt..evtl. Übergewicht.
Wenn sie länger liegt, wie steht sie auf.? Wie groß sind ihre Schmerzen? die sie ja, hat sonst würde sie nicht Lahmen.
Och Gottche sie ist doch noch so Jung.
Halte uns doch bitte mal auf dem Laufenden.
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Hund hinkt - warum??

Beitragvon ayra » 15.12.2008 09:05

Sie war schon bei mindestens 2, wenn nicht 3 TÄ und bei ebenso vielen Osteopathen.
Wir vermuten, dass sie gar keine Schmerzen hat, weil sie immer zu einem Spielchen aufgelegt ist, hinkend, aber doch rumspringt und dabei recht fröhlich ist. Übergewicht hat sie nicht, ist aber sehr muskulös. Die Hüften sind ok, laut Röntgenbild, Ultraschall müsste ich noch mal nachfragen. Blutbild hat ja auch nix ergeben...
Die Osteopathen stellen enorme Verspannungen fest, aber können deren Ursache nicht rausfinden.
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Beitragvon Dogfan » 15.12.2008 12:35

Es scheint ja richtig kompliziert zu sein. :frage: Das deine Freundin etwas verzweifelt ist , kann ich gut verstehen. :yes:
Bin mal gespannt was die anderen dazu meinen.
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Hund hinkt - warum??

Beitragvon Claudia » 15.12.2008 13:03

Hallo Suse,

der Hund scheint ja schon so einige Tierärzte und Spezialisten besucht zu haben.
Waren die Besitzer mit ihr auch schon bei einem Physiotherapeuten? Das war das erste, woran ich gedacht habe, auch da Du geschrieben hast, dass die Rotweiler-Dame Wärme liebt.

Vielleicht würde ihr auch eine Bewegungstherapie im Wasser gut tun ...

Immerhin kann HD, Arthrose, Spondylose etc. ja anscheinend ausgeschlossen werden.
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Re: Hund hinkt - warum??

Beitragvon flüstertüte » 15.12.2008 18:15

Hallo liebe Suse,

also da durch die Rö-Aufnahmen sämtliche Erkrankungen am Bewegungsapparat ausgeschlossen werden konnten würde mich interessieren, ob der Hund im Laufe der letzten Wochen an Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Fieber gelitten hat. Die Symptome müssennicht allzu markant aufgetreten sein. Wenn es so war, erinnert mich das Krankheitsbild an eine evtl. bestehende Borreliose. Dabei sind verschiedene Gelenke wechselnd betroffen, vor allem die Gelenke an den Vorder- und Hinterläufen.

Aufgrund der sehr schmerzhaften Schwellungen beginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe Beschädigt werden.

Die Borreliose wird durch die Zecke übertragen. Ich hoffe nicht, das der Hund daran erkrankt ist, da die Behandlung sehr langwierig ist. Es kann durch eine Blutentnahme der Antikörper Titer ermittelt werden und somit die evt. bestehende Krankheit diagnostiziert, bzw. ausgeschlossen werden.

Ich drücke Deiner Freundin für Ihre Maus fest die Daumen und frag doch mal, ob diese Möglichkeit berücksichtigt wurde.
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Hund hinkt - warum??

Beitragvon ayra » 16.12.2008 10:51

Ich danke Euch erstmal für Eure Tipps!
Ich werde sie mal so an meine Freundin weitergeben...sie ist schon ziemlich verzweifelt....
Ich glaube, Borreliose ist noch nicht untersucht worden.... :scratch:
Na, ich werde Euch berichten, wie das weitergeht...
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Beitragvon janajoey » 18.12.2008 20:21

hallo suse,

ohje ich kann mich heike leider nur anschliessen, genau so wie du es beschreibst war es bei jana auch. nun ja und sie hat borreliose die leider viel zu spät festgestellt wurde, da wir sie mit dem endstadium aus dem th übernommen haben.
und im th wurde es nicht erkannt.

ich drücke ganz feste die daumen, das es keine borreliose ist!!!!
halt uns bitte auf dem laufenden!!
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Beitragvon ayra » 19.12.2008 18:57

Tja....ich wollte ja berichten...
Caty, Dein Daumen drücken hat geholfen....es ist keine Borreliose... :no:

Aber weitere und vorallem bessere Röntgenaufnahmen haben leider vorne beidseitig ED, sprich Ellenbogendysplasie mit beginnender Arthrose festgestellt, soweit ich das eben am Handy richtig verstanden habe. Wahrscheinlich auch an den Hinterläufen, aber das ist diesmal nicht mit geröntgt worden. Meine Freundin kam gerade von der Klinik.
Ist total geplättet. Und ich eigentlich auch.... :sad:
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Beitragvon Claudia » 19.12.2008 20:18

Hallo Suse,

leider sind dies nun mal gar keine gute Neuigkeiten.
Für einen noch recht jungen Hund ist dies wirklich keine gute Diagnose.

Ich weiß noch gut, wie geschockt ich bei der Diagnose Arthrose bei unserer Mora war. Aber sie war damals immerhin über 10 Jahre alt ...
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Hund hinkt - warum??

Beitragvon ayra » 19.12.2008 21:03

Nein, garnicht gut..... :no:
Sie soll jetzt voll gebarft werden....manchmal hilft das ja auch bei Arthrose. Glaubst Du, Mora hat das Barfen Besserung verschafft?
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Re: Hund hinkt - warum??

Beitragvon Claudia » 19.12.2008 22:17

Hallo Suse,

ob Barf meiner Mora wirklich geholfen hat, kann ich nicht beantworten. Vom Gefühl her, würde ich es bejahen, aber ich kann es natürlich nicht in dem Sinne "beweisen".

Mein TA hat mir damals von den Zusatzfuttermitteln, die oft in den verschiedenen Tierarztpraxen beworben werden, abgeraten.

Die richtige Bewegung ist sicherlich sehr wichtig. Vielleicht wäre eine regelmäßige entsprechende Behandlung beim Physiotherapeuten doch sinnvoll.

Was natürlich bei ED zu machen ist, kann ich nicht sagen. Mein Hund hat aus altergründen eine leichte Arthrose ... damit kann man natürlich auch ganz anders umgehen, als bei einem noch so jungen Hund.
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Re: Hund hinkt - warum??

Beitragvon janajoey » 20.12.2008 16:38

hallo suse,

ohje das tut mir echt leid!!!
weiss deine freundin denn schon irgendetwas über den verlauf der behandlung? also soll irgendetwas gemacht werden?
finde pysiotherapie auch sehr angebracht, man kann sich auch viele übungen professionell zeigen lassen und nach einiger zeit selber aneignen und durchführen.
mensch da hoffe ich doch mal ganz stark, das man irgendwie einen weg findet um es der maus so erträglich wie möglich zu machen, vielleicht ja sogar schmerzfrei!!!!
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Re: Hund hinkt - warum??

Beitragvon Dogfan » 20.12.2008 18:02

Das tut mir leid !! :cry:

Er ist doch noch so Jung..menno...

Pebbles hat das ja auch wie ihr wisst, aber sie wird 12 Jahre jung und bis jetzt hat sie es
sehr gut im Griff. Also kann man das nicht unbedingt Vergleichen. Viel Ahnung habe ich da auch nicht, daher jetzt auch keine Ultimative Tipps. Aber wir haben ja Caty, sie musste sich ja leider auch schon sehr Intensiv damit auseinander setzen.

Ich verstehe das deine Freundin jetzt etwas geschockt ist. Wer rechnet auch bei einem so jungen Hund mit so was. Berichte mal wie es weiter geht.
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Re: Hund hinkt - warum??

Beitragvon ayra » 03.01.2009 22:52

Gestern war meine Freundin zu einem Beratungsgespräch bei einem TA in Bremen, der auf Goldakupunktur spezialisiert ist. Leider konnte dieser Arzt ihr nicht sehr viel Hoffnung machen. Trotzdem möchte sie auch diese Möglichkeit nicht ungenutzt lassen, der süßen Rotti-Maus ein schmerzfreies, möglichst langes Leben zu bescheren. Aber erstmal probiert sie es mit Barfen und Grünlippmuschel-Pulver. Das soll auch eine sehr gute Wirkung bei Gelenkproblemen haben.
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